Pre- Workout Booster

Mehr Power, konzentrierter bei der Sache sein und ein dadurch verbessertes Training: Das alles sollen Pre-Workout-Booster bringen. Dose auf, Getränk trinken und volle Fahrt voraus! Ist es wirklich so einfach, nur durch ein simples Getränk vor dem Training Fortschritte zu machen? Wir verraten es dir hier!

Inhalt

  • Was ist ein Pre-Workout-Boster?
  • Worin zeichnen sich gute Booster aus?
  • Achtung: So gefährlich sind Stim-Booster
  • FAQ – Häufige Fragen zur Verwendung von Pre-Workout-Boostern

Was ist ein Pre-Workout Booster?

Trainingsbooster sind Getränke, die eine komplexe Kombination aus Aminosäuren und Koffein enthalten, und dir so beim Training einen kleinen Extra-Kick geben – eben dich „boosten“ (deutsch: „Antrieb verleihen“) sollen. Diese Art von Supplementen steigert deine Durchblutung und sorgt für mehr Energie beim Workout. Optisch zeigt sich dies gesteigerte Durchblutung als „Pump“ in deinen Muskeln. So weit die physische Ebene.

Auch mental bringen die Pre-Workout-Nahrungsergänzungsmittel etwas, da sie die Konzentration stärken und dir so helfen, dass du beim Training fokussierter bist (ein Vorteil, den du nicht unterschätzen solltest wenn du zum Beispiel schwer squattest). Du fühlst dich wacher, energievoller, konzentrierter und leistungsfähiger. Die Folge: Dein Training läuft hervorragend und im besten Fall kannst du so kontinuierlich Fortschritte verzeichnen.

Worin zeichnen sich gute Booster aus?

Pre-Workout-Booster bestehen meist aus recht ähnlichen Zutaten, die stimulieren und wach machen sollen. Die Zutaten sind dabei völlig legal (es sei denn, du nutzt Stim-Booster, aber dazu kommen wir später noch mal…) und unbedenklich. Gute Trainingsbooster setzen auf eine möglichst ökologische Herkunft. In der Regel bestehen Booster primär aus BCAAs – verzweigtkettige Aminosäuren – zu denen die Aminosäuren Valin, Leucin und Isoleucin gezählt werden. Auch Koffein und weitere Aminosäuren wie Arginin, L-Arginin, Alanin und Beta-Alannin sind aufgrund ihrer positiven Effekte häufig vertreten.

Typische Inhaltsstoffe in Pre-Workout-Boostern

  • Koffein: Wie Koffein wirkt, weißt du sehr wahrscheinlich, wen du an deinen morgendlichen Kaffee denkst. Koffein steigert kurzzeitig de Konzentration und sorgt dafür, dass Müdigkeitssignale von deinem Körper nicht wahrgenommen werden. Zudem werden Stoffwechsel und Durchblutung gesteigert. Je öfter du allerdings Koffein konsumierst, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich ein Gewöhnungseffekt bei dir einstellt, und die Wirkung bei dir nachlässt.
  • Arginin: Die Aminosäure steigert die Stickstoffproduktion und erhöht so den Blutfluss im Körper. Deine Muskeln werden folglich besser mit Blut und Nährstoffen versorgt und können so während des Trainings ihre volle Leistung abrufen.
  • L-Arginin: Arginin synthetisiert Stickstoff-Phosphat-Verbindungen zu Stickstoffmonoxid. Für dein Training ist Stickstoffmonxid insofern wichtig, als dass es die Blutgefäße erweitert und die Durchblutung der Muskeln anregt. Dadurch entsteht auch der sichtbare „Pump“ deiner Muskeln. Auch die Regeneration nach dem Training wird durch die Aminosäure angeregt,
  • Arginin: Die Aminosäure steigert die Stickstoffproduktion und erhöht so den Blutfluss im Körper. Deine Muskeln werden folglich besser mit Blut und Nährstoffen versorgt und können so während des Trainings ihre volle Leistung abrufen.
  • L-Alanin: L-Alanin stellt eine schnelle Energieversorgung sicher und unterstützt so die körperliche Leistungsfähigkeit. Im Bereich der Supplemente wird oftmals Beta-Alanin verwendet.
  • Beta Alanin: Beta Alanin ist für das typische Kribbeln, das mit dem Trinken eines Pre-Workout-Boosters einhergeht, verantwortlich und du dich fit für das Training fühlst. Beta Alanin kann aber mehr als nur prickeln: Die Aminosäure bildet zusammen mit Histidin, einer weiteren Aminosäure, das sogenannte Carnosin, das den pH-Wert deiner Muskeln konstant hält und dich so leistungsfähiger macht.
Ernährung als Booster – mit den richtigen Pre-Workout-Mahlzeiten zu mehr Energie im Training

Nicht nur Pre-Workout-Booster steigern deine Leistung im Training. Auch die richtige Pre-Workout-Mahlzeit kann dir zu mehr Power verhelfen. Für mehr Energie im Training sollte deine Ernährung grundsätzlich aus einem gesunden Mix aus langkettigen Kohlenhydraten, viel Protein und hochwertigen, ungesättigten Fetten bestehen. Um dein Training mithilfe deiner Ernährung zu verbessern, solltest du zwei bis drei Stunden vor dem Training deine letzte größere Mahlzeit aus einem Mix aller Makronährstoffe essen: Proteine, die lange sättigen, langkettige Kohlenhydrate und eine geringe Dosis hochwertiges Fett. Wie wäre es beispielsweise mit einer Portion Haferflocken mit Joghurt und ein paar Nüssen oder einem Klecks Erdnussbutter? Für deinen Proteinhaushalt kannst du zusätzlich noch etwas Whey unterrühren oder du greifst statt zum Joghurt zu Magerquark. Je kürzer der Abstand zum Training wird, desto kleiner sollte die Pre-Workout-Mahlzeit ausfallen. Wenn du nur noch 45 – 60 Minuten vor deinem Training hast, empfiehlt es sich, auf leicht verdauliche Lebensmittel, wie eine Banane oder Toast mit Hüttenkäse zurückzugreifen. So können Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme vermieden werden, denn mit einem vollen Magen trainiert es sich nicht gut.

Übrigens: Auch die Wirkstoffe in Pre-Workout-Boostern, kannst du über deine Ernährung abdecken. BCAAs stecken zum Beispiel vornehmlich in einer eiweißreichen Ernährung und Lebensmitteln wie Hühnchenbrust, Rind, Thunfisch, Wildlachs, Truthahn, Eiern und Mandeln.

Achtung: so gefährlich sind Stim-Booster

Wirkungsweise von Stim Boostern

Auch sogenannte Hardcore Booster machen dich vor deinem Training wacher und euphorischer. Anders als die üblichen Pre-Workout-Booster, haben sie jedoch einen Haken: sie enthalten zusätzlich leistungssteigernde Stimulanzien, wie DMAA oder DMBA (deswegen werden sie auch ‚Stim-Booster‘ genannt). Solche Stoffe sind in Deutschland verboten, weil sie ähnlich wie Amphetamin wirken. Heiß im Klartext: Im Prinzip wirken diese Art von Booster nicht anders, wie eine Nase Speed oder Pep kurz vor dem Training. Dein Herz schlägt schneller, du verspürst den Drang, dich zu bewegen und wirst wach, selbst wenn du bis eben noch kaputt und fertig warst. Klingt erst mal gut? Dieser Effekt geht jedoch auf Kosten deiner Gesundheit. Neben einer Abhängigkeitsentwicklung besteht die Gefahr von ernsthaften Nebenwirkungen wie Herzrhythmusstörungen oder Depressionen. In Zeiten von Online-Shops sind Stim- , Hardcore Booster oder „internationale“ Booster dennoch nur einen Klick entfernt. Bevor du dich für diese Art von Pre-Workout-Booster entscheidest, solltest du jedoch gut überlegen, ob ein gutes Workout es wert ist, deine Gesundheit im schlimmsten Fall dauerhaft zu ruinieren.

FAQ – Häufige Fragen zur Verwendung von Pre-Workout Boostern

Woraus bestehen Pre-Workout-Booster?

Zu den sinnvollen Bestandteilen eines Boosters gehören Aminosäuren wie L-Arginin, Alanin, Beta-Alanin und Koffein. Die Kombination dieser Wirkstoffe führt zu einer verbesserten Zirkulation deines Bluts – du kannst also härter und länger trainieren und erschöpfst später. Das enthaltene Koffein führt außerdem dazu, dass du Müdigkeitssignale deines Körpers nicht wahrnimmst.

Haben Pre-Workout-Booster Nebenwirkungen?

Legale Booster haben keine nennenswerte Nebenwirkungen. Bei Personen, die empfindlich auf die Inhaltsstoffe reagieren können vereinzelt leichte Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Magenprobleme auftreten. Aufgrund des enthaltenen Koffeins können auch Einschlaf-Probleme auftreten. Eine indirekte Nebenwirkung von Boostern kann zudem sein, dass du dich vorermüdet ins Training begibst und somit nötige Pausen aufschiebst. Dauerhaft schadest du dir damit mehr, als wenn du einen Tag zur Regeneration nutzt. Du weiß ja: „Rest Day is best day“ und nur mit der nötigen Regeneration können deine Muskeln wachsen und du dauerhaft stärker werden.

Enthalten alle Booster Koffein?

Koffein ist ein anregender Stoff, der deine Ausdauer und Leistungsfähigkeit steigert und gleichzeitig Müdigkeitssymptome unterdrückt. Koffein verbessert zudem die Fähigkeit deines Körpers, Energie aus seinen Fettreserven zu beziehen. Stichwort „sauber aufbauen“. Kein Wunder also, dass sie als gängiger Bestandteil in nahezu allen Boostern enthalten sind. Oftmals kommen sie in einer relevanten Dosis vor, die in etwa drei Tassen starken Kaffee entsprechen. Diese Menge ist nötig, damit du, sofern du nicht sonst grundsätzlich auf Kaffee, Tee, Ernergy Drinks und Cola komplett verzichtest, überhaupt einen Effekt spürst. Einen leistungssteigernden Effekt erreichst du, wenn du ca 3mg Koffein pro Kilogramm Körpergewicht einnimmst.

Wann sollte ich den Booster einnehmen?

Wie der Name „Pre-Workout-Booster“ schon verrät, solltest du einen Booster immer vor deinem Workout einnehmen. Damit du den Effekt deines Boosters im Workout auch tatsächlich bemerkst und voll Gas geben kannst, solltest du deinen Booster zeitnah vor dem Sport einnehmen.

Wie lange dauert es, bis ich die Wirkung des Boosters spüre?

In der Regel dauert es ungefähr 30 Minuten, bis sich die volle Wirkung des Boosters entfaltet. Je länger deine letzte Mahlzeit her ist, desto schneller kann der Booster verarbeitet werden. Morgens auf leeren Magen erhältst du deshalb eine schnellere Wirkung, als wenn du den Booster auf vollen Magen trinkst – in diesem Fall kann es auch mal bis zu einer Stunde dauern, bis der Boost zu spüren ist.

Was sind sogenannte Pump-Booster?

Pump-Booster heißen so, weil sie deinen „Pump“, also die Durchblutung der Muskeln, stimulieren und dafür sorgen, dass deine Muskeln im Training gut sichtbar werden. Das sieht ohne Frage gut aus, aber Achtung: Der Pump wirkt sich nur indirekt nachhaltig positiv auf das Muskelwachstum aus, indem er anzeigt, dass deine Muskeln gerade optimal versorgt werden und leistungsfähig sind. Das Training musst du schon selbst machen.

Sind Trainingsbooster auch für Frauen geeignet?

Viele Frauen habe einen gesunden Respekt vor Supplememts. An dieser Stelle können aber alle Ladys beruhigt aufatmen: Die Kombination Trainingsbooster-Frauen ist absolut unbedenklich. Wenn du zu den Mädels gehörst, solltest du allerdings bedenken, dass du als Frau weniger wiegst als ein Mann, und du dich deshalb vorsichtig an die richtige Dosis herantasten solltest. Andernfalls kann es passieren, dass du dich aufgrund des enthaltenen Koffeins hibbelig fühlst oder dir das Getränk auf den Magen schlägt. Diese Art von Nebenwirkungen entsteht aber nur aufgrund einer zu hohen Dosis – grundsätzlich sind Booster für Frauen genauso ungefährlich wie für die Herren der Schöpfung.

Wie sinnvoll ist die Einnahme eines Boosters?

Jetzt mal Butter bei die Fische: Wie sinnvoll ist die Einnahme eines Boosters denn jetzt wirklich? Das kommt ganz drauf an, wie du dich vor deinem Workout fühlst. Bist du eher müde und abgeschlagen, und dir fehlt es an Lust zu trainieren, kann ein Booster durchaus Sinn machen: Nach der Einnahme wirst du dich wacher und energievoller fühlen, sodass du trotz einer suboptimalen Ausgangslage sehr wahrscheinlich ein gutes Workout haben wirst.

Bester Trainingsbooster: bist du du selbst!

Anders sieht es dagegen an Trainingstagen aus, an denen du ohnehin schon voll motiviert bist: An solchen Tagen kannst du dir den Booster sparen. Zwar haben wir die Frage „Haben Trainingsbooster Nebenwirkungen“ entschieden mit „Nein“ beantwortet. Jedoch handelt es sich bei Boostern um Nahrungsergänzungsmittel, die eben genau das tun sollen: „ergänzen“. Wenn du dich ohnehin energiegeladen fühlst, kannst du dir den Griff zu Pulvern sparen.

Je nach Gefühlslage macht es dementsprechend Sinn zu variieren. So läufst du zudem weniger Gefahr, dass sich ein Gewöhnungseffekt einschleicht.

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